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RUHR 2010

Atelier Tor 1

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2014_0164biografie: 1959 geboren in Duisburg / bis 1980 Kunsterziehung bei A. Grimm (Schüler von Prof. J. Beuys) / 1980 Abitur / 1980-1987 Studium in Trier: Europäische Kunstakademie (u. a. Prof. E. Kraemer), Universität (Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie) und Privatunterricht bei Künstlern der Akademie / 1987-1989 Zivildienst in der Chirurgischen Universitätsklinik des Saarlandes / seit 1989 freischaffend als Künstler und Kurator am Niederrhein tätig / 1995 Gründung des Atelier Tor 1 in Alpen /  seit 2007 Mitglied im Vorstand des Vereins Stadtkultur Xanten e. V. / 2009 Gründung des LaborFürNeueKunst in Alpen / 2011 Leitung der Galerie im Dreigiebelhaus, Xanten / Beteiligungen an Projekten und Ausstellungen im In - und Ausland (u. a. Berlin, Toronto, Düsseldorf, Luxembourg, Trier, Sofia, Stuttgart) mehr.

mein kunstraum / ambient art: Der Begriff “Ambient Art” wurde von Germano Celant (in “ Dumonts Begriffslexikon zur zeitgenössischen Kunst ”, herausgegeben von H. Butin, Köln, 2002) für eine Sonderausstellung 1976 auf der Biennale voARC 7-3n Venedig verwendet. Er bezeichnet eine bestimmte künstlerische Arbeitsstrategie und ist seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts gebräuchlich. Er  beschreibt eine künstlerische Arbeitsweise, die sich mit der Gestaltung und Strukturierung des Raums durch künstlerische Eingriffe z. B. durch einzelne Kunstobjekte, Installationen oder Projekte, nicht nur, aber meist im nicht musealen Kontext beschäftigt. Dennoch ist das Museum für die Kunst ein unverzichtbarer Raum. Denn es ist nicht nur als Lager für wertvollen kulturellen und materiellen Besitz zu verstehen, sondern es ist vor allem ein geschützter Raum für Ideen und Möglichkeiten. Das Museum ist heute ein Transformationsraum in dem Geist zu Material werden kann. Als Chance kann das Museum nur begriffen werden, wenn es nicht allein als Spielwiese für eine wie auch immer definierte exklusive Minderheit gesehen und entsprechend gehandelt wird. Altbekannt: die Kunst lebt im Elfenbeinturm und die Wissenschaft erleichtert das Leben. Bestenfalls darf die Kunst ein schmückendes Beiwerk am Bein der Gesellschaft sein. Doch die Kunst kann mehr. Sie ist nicht abhängig von Traditionen, bestimmten Materialien, Techniken oder Massen. Denn der Blick in ihre Geschichte zeigt, dass es nicht mehr nur Pinsel, Stift und Farbe sind, die ihr Ausdruck verleihen. Der Künstler  bedient oder erfindet immer wieder modernste Techniken, Materialien und Medien, um seine Idee vom KunstRaum zu realisieren.  Ich arbeite nicht nur im Atelier mit mehr oder weniger klassischen Mitteln, sondern realisiere meine Projekte nach der bekannten Maxime: global denken, lokal handeln.

 

 

 news und letzte projekt- und ausstellungsbeteiligungen:

 

Der Kunstblogger Stuart Nicol aus Wien kommend, aber von Geburt Schotte, war im November im Atelier Tor 1 / laborfürneuekunst zu Besucht. Im Auftrag einer Werbeagentur, die einen neuen digitalen Kunstführer für das Ruhrgebiet aufbaut und der RAG durchsuchte er das Ruhrgebiet nach Kunst. Seine Funde veröffentlichte er in unterschiedlichen sozialen Netzwerken. In Xanten war er ebenfalls u. a. in der Galerie im DreiGiebelHaus zu Gast. Der Kunstführer geht ab 4.12.14 online. Weitere Infos (z. B. ein Interview im Atelier Tor 1) gibt es auch auf der Facebookseite des LaborFürNeueKunst.

Wir haben zusammen mit Iris Jurjahn ca. 3 Stunden über die Region und die Kunst gesprochen. Ein ausgesprochen angenehmer und fundierter Vormittag, auch wenn es trotz Heizung doch recht frisch war im Atelier. Aber das war auch zu erwarten. Hier gibt es den neuen Kunstführer für das Ruhrgebiet: kunstgebiet.ruhr. Und hier gelangen sie /gelangt Ihr direkt zur Facebookseite, die ständig mit aktuellen Infos versorgt wird.

Galerie im DreiGiebelHaus: die nächste Ausstellung findet vom 16.11.2014 - 10.01.2015 statt. Zu sehen: neue Malerei des Krefelder Künstlers Hansjörg Krehl. Mehr Infos hier.

working gallery: Das  Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW hat das Projekt "working gallery", das ich ins Leben gerufen habe und federführend begleitet habe, mit 10000 € ausgezeichnet. Kulturministerin Ute Schäfer hat weitere acht herausragende Projekte der kulturellen Bildung  von Kindern und Jugendlichen mit dem Preis "Auf dem Weg zum Kinder- und  Jugendkulturland NRW" ausgezeichnet. Alle am Projekt beteiligten, auch die Schülerinnen des Kunst- und Lektürekurs der Marienschule  und ihre Lehrerin Frau Regine Angenendt, haben diese Entwicklung zu  Beginn des Projekts nicht geahnt und sind von dieser Ehrung überrascht worden.  Weitere Infos hier.

Erstunterzeichner “Passport für Ai WeiWei”. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt der “Freunde Ai WeiWeis” mit Ihrer Unterschrift oder Spende. Mehr Infos hier.

Aktualisierung und Neuaufbau der Internetseite des Vereins Stadtkultur Xanten e. V.: www.stadtkultur-xanten.de

working gallery - Schneewittchen mal Anders”, ein Jugendkunstprojekt der Galerie im DreiGiebelHaus mit der Marienschule Xanten

Mut zur Lücke, Galerie Palais Walderdorff, GfBK Trier

INBETWEEN 2,  Galerie im DreiGiebelHaus, Xanten

AN-DENKEN, eine Ausstellung der GfBK Trier zur Heilig - Rock Wallfahrt 2012, Trier

INBETWEEN, Galerie im DreiGiebelHaus, Xanten

stadt - land - kunst 1.1, Galerie im DreiGiebelHaus, Xanten

YOUR NAME IN LIGHTS - ein Projekt von John Baldessari, Stedelijk Museum, Amsterdam

Kuriositätenkabinet, Galerie LAGE EGAL, Berlin

eingehakt, Museum Voswinckelshof, Dinslaken

RUHR.2010: Local Heroes Xanten / Raum zum Aufwärmen - Local Heroes Alpen / KunstGenuss. Europäischen Kulturhauptstadt mehr

Und hier geht es zum LaborFürNeueKunst, zur Galerie im DreiGiebelHaus, zu Stadtkultur Xanten e. V.

 

 

  Zitate:

 

Ja. Für mich ist etwas schön, wenn ich dadurch eine Erkenntnis gewinne. Ich betrachte ein Kunstwerk und ich erkenne etwas, was ich vorher noch nicht verstanden habe.” (Quelle: Quintus Miller, Meret Oppenheim Preis 2013, Kunst Bulletin)

“Auf dem Weg zum Kinder- und Jugendkulturland NRW... Der  Preis soll die Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern mit  Kindern und Jugendlichen in den Jugend-, Bildungs- und  Kultureinrichtungen unseres Landes fördern und innovative Projekte in  der Öffentlichkeit bekannt machen. “  (Quelle: Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW)

"Auf dem Weg zum Kinder- und Jugendkulturland NRW...Mit diesem Preis werden herausragende, innovative Kooperationsprojekte  ausgezeichnet, die Künstlerinnen und Künstler oder Kulturpädagogen  zusammen mit Kultur-, Bildungs- und Jugendeinrichtungen durchgeführt und damit neue Zielgruppen erschlossen haben. “ (Quelle: Bewerbungsunterlagen zum Preis “ Auf dem Weg zum Kinder- und Jugendkulturland NRW ”, Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW)

Künstler und Kreative sind Stützpfeiler der Wirtschaft... Der Anteil der Kultur- und Kreativwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt betrage 2,6 Prozent... Im Vergleich der Branchen liege der Wirtschaftsbereich zwischen Chemie- (2,1 Prozent) und der Autobranche (3,1 Prozent)”. (Quelle: Staatssekretärin D. Wöhrl in Rheinische Post, 18.02.2009)